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Lake Manyara Safari Guide – Tiere, baumkletternde Löwen

  • 10. März
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 11. März

Der Lake Manyara National Park gehört zu den abwechslungsreichsten Nationalparks im Norden von Tansania. Obwohl er kleiner ist als berühmte Parks wie der Serengeti National Park oder der Ngorongoro Crater, bietet er eine beeindruckende Kombination aus dichter Vegetation, offener Savanne und einem riesigen Sodasee.

Der Park ist oft der erste Stopp auf einer Safari im Northern Safari Circuit und liegt nur etwa zwei Stunden von Arusha entfernt. Besonders bekannt ist Lake Manyara für seine baumkletternden Löwen, große Elefantenherden und tausende Flamingos am Seeufer.

In diesem Guide erfährst du alles über Tiere, Landschaften, beste Reisezeit und Safari-Tipps für den Lake Manyara Nationalpark.


Wo liegt der Lake Manyara Nationalpark?

Der Lake Manyara National Park liegt im Norden von Tansania am Rand des Great Rift Valley, etwa 120 Kilometer westlich von Arusha.

Der Park erstreckt sich entlang des gleichnamigen Sees, dem Lake Manyara, der einen großen Teil des Schutzgebietes einnimmt. Je nach Jahreszeit kann der See bis zu zwei Drittel der Parkfläche bedecken.

Durch seine Lage ist der Park perfekt in eine klassische Northern Safari Route integrierbar:

Viele Reisende besuchen Lake Manyara daher am ersten oder letzten Tag ihrer Safari.


Landschaft im Lake Manyara Nationalpark

Was den Park besonders macht, ist seine extreme landschaftliche Vielfalt auf kleinem Raum.

Innerhalb weniger Kilometer wechseln sich mehrere Ökosysteme ab:


Grundwasserwald

Direkt am Parkeingang befindet sich ein dichter, tropischer Wald mit hohen Feigenbäumen und Mahagonibäumen. Dieses Gebiet erinnert eher an einen Dschungel als an die typische afrikanische Savanne.

Hier leben unter anderem:

  • Paviane

  • Meerkatzen

  • Buschböcke

  • Elefanten


Savannenlandschaft

Weiter im Park öffnet sich die Landschaft zu klassischen Savannenflächen mit Akazienbäumen.


Lake Manyara

Der Sodasee selbst zieht unzählige Vögel an. In manchen Monaten färben tausende Flamingos das Ufer rosa.

Neben Flamingos sieht man hier oft:

  • Pelikane

  • Störche

  • Reiher

  • Kormorane

Für Vogelbeobachter gehört der Park zu den besten Safari-Zielen in Ostafrika.


Die berühmten baumkletternden Löwen

Der Lake Manyara National Park ist weltweit bekannt für seine baumkletternden Löwen.

Anders als in den meisten Regionen Afrikas ruhen manche Löwen hier nicht nur am Boden, sondern liegen entspannt auf Ästen großer Akazienbäume.

Warum sie dieses Verhalten zeigen, ist nicht vollständig geklärt. Vermutet wird:

  • Schutz vor Insekten

  • bessere Kühlung

  • bessere Aussicht auf Beutetiere

Auch wenn diese Löwen nicht täglich zu sehen sind, gehören sie zu den bekanntesten Besonderheiten des Parks.


Beste Reisezeit für Lake Manyara

Der Park kann ganzjährig besucht werden, allerdings unterscheiden sich die Erlebnisse je nach Saison.


Trockenzeit (Juni – Oktober)

Vorteile:

  • Tiere sammeln sich an Wasserstellen

  • bessere Sicht durch weniger Vegetation

  • angenehme Temperaturen

Dies ist eine der besten Zeiten für klassische Safaris.


Regenzeit (November – Mai)

Vorteile:

  • sehr grüne Landschaft

  • viele Zugvögel

  • spektakuläre Vogelbeobachtungen

Besonders Vogelbeobachter schätzen diese Zeit.


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