Safari im Arusha National Park – Ein unterschätztes Naturparadies
- 11. März
- 2 Min. Lesezeit
Der Arusha Nationalpark gehört zu den schönsten, aber gleichzeitig am wenigsten überlaufenen Safarizielen im Norden Tansanias. Nur etwa 45 Minuten von der Stadt Arusha entfernt eröffnet sich hier eine überraschend vielfältige Landschaft: dichte Regenwälder, offene Savannen, glitzernde Seen und die beeindruckenden Hänge des mächtigen Mount Meru.
Der perfekte Start für eine Safari im Norden von Tansania
Schon bei der Einfahrt in den Park wird deutlich, wie abwechslungsreich diese Region ist. Während viele berühmte Parks Ostafrikas von weiten Savannen geprägt sind, überrascht der Arusha Nationalpark mit einer außergewöhnlichen Mischung aus Landschaften.
Im sattgrünen Bergregenwald leben große Gruppen neugieriger Affen. Besonders häufig sieht man die schwarz-weißen Colobus-Affen, die elegant durch die Baumkronen springen. Mit etwas Glück begegnet man auch Blauen Meerkatzen oder hört das Rascheln anderer Waldbewohner im dichten Blätterdach.
Weiter im Park öffnet sich die Landschaft und geht in sanfte Savannen über. Hier grasen oft Giraffen, Zebras und Büffel in kleinen Herden. Anders als in vielen großen Nationalparks wirkt die Tierbeobachtung hier besonders entspannt – häufig hat man die Tiere ganz für sich allein.
Die beeindruckenden Momella-Seen – Flamingos vor Vulkanpanorama
Ein besonderes Highlight im Park sind die sieben flachen Momella Lakes. Die alkalischen Seen schimmern je nach Tageszeit in unterschiedlichen Farben – von türkis bis rosé.
Hier sammeln sich oft große Gruppen von Flamingos sowie zahlreiche andere Wasservögel. Vor der Kulisse des Mount Meru entsteht eine fast surreal schöne Landschaft, die Fotografen und Naturfreunde gleichermaßen begeistert.
Mount Meru – der stille Riese Tansanias
Über allem erhebt sich der 4.566 Meter hohe Mount Meru, der zweithöchste Berg Tansanias nach dem berühmten Mount Kilimanjaro. Seine bewaldeten Hänge prägen das Landschaftsbild des gesamten Parks.
Für Abenteuerlustige bietet der Berg eine mehrtägige Trekkingtour bis zum Gipfel. Doch selbst während einer Safari im Park ist der Blick auf den Vulkan ein beeindruckendes Erlebnis.
Safari zu Fuß – ein besonderes Erlebnis
Eine Besonderheit des Arusha Nationalparks ist die Möglichkeit zu einer geführten Walking Safari. Gemeinsam mit einem Ranger erkundet man die Landschaft zu Fuß – eine ganz andere Perspektive als vom Safari-Fahrzeug aus.
Dabei erlebt man die Natur intensiver: das Knacken der Zweige unter den Füßen, die Geräusche der Vögel im Wald und manchmal sogar Giraffen oder Büffel in überraschend kurzer Distanz.
Ein perfekter Auftakt für eine Tansania-Reise
Viele Reisende besuchen den Arusha Nationalpark als Einstieg in eine größere Safari durch Nordtansania, etwa vor einem Besuch der berühmten Serengeti National Park oder des spektakulären Ngorongoro Crater.
Doch der Park ist weit mehr als nur ein Zwischenstopp: Seine ruhige Atmosphäre, die abwechslungsreiche Natur und die besondere Nähe zu Arusha machen ihn zu einem echten Geheimtipp für Safarifreunde.
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