Nationalparks in Tansania - Die schönsten Safari-Gebiete im Überblick
- 10. März
- 3 Min. Lesezeit
Von der weltberühmten Serengeti über den Ngorongoro-Krater bis zu abgelegenen Wildnisgebieten wie Katavi oder Mkomazi – Tansania bietet einige der spektakulärsten Nationalparks Afrikas. Doch welcher Park passt zu welcher Reise? In diesem Guide stellen wir die wichtigsten Nationalparks Tansanias vor und zeigen, welche Safari-Erlebnisse dich dort erwarten.
Nationalpark | Bekannt für |
Serengeti | Great Migration |
Ngorongoro | Big Five |
Tarangire | Elefanten |
Lake Manyara | Baumkletternde Löwen |
Mkomazi | Nashörner |
Ruaha | Wilde, ursprüngliche Safaris |
Gombe | Schimpansen |
Mahale | Schimpansen & Regenwald |
Saadani | Safari & Strand |
Die bekanntesten Nationalparks in Nordtansania
Diese Parks gehören zur klassischen Northern Safari Circuit, die von der Stadt Arusha aus startet.
Der wohl berühmteste Nationalpark Afrikas.
Highlights:
Great Migration
riesige Löwenpopulation
offene Savannenlandschaft
Besonderheit:Über zwei Millionen Gnus und Zebras ziehen jedes Jahr durch die Serengeti.
Bekannt für:
riesige Elefantenherden
beeindruckende Baobab-Bäume
viele Raubtiere
Während der Trockenzeit sammeln sich Tausende Tiere entlang des Tarangire-Flusses.
Beste Reisezeit: Juni – Oktober
Ein kleiner, aber landschaftlich spektakulärer Park.
Highlights:
baumkletternde Löwen
Flamingos am See
dichter Grundwasserwald
Der Park liegt am Rand des berühmten Ostafrikanischen Grabenbruchs.
Dieser Park liegt nur etwa eine Stunde von Arusha entfernt.
Besonderheiten:
Blick auf den Mount Meru
Wander-Safaris möglich
Flamingos am Momella-See
Hier gibt es keine Löwen, dafür eine sehr schöne Landschaft.
Der Ngorongoro-Krater ist eigentlich Teil eines Schutzgebiets, aber ein absolutes Safari-Highlight.
Besonderheiten:
riesiger Vulkankrater
extrem hohe Tierdichte
gute Chancen, die Big Five zu sehen
Viele Safari-Reisende besuchen den Krater auf dem Weg zur Serengeti.
Nationalparks im Süden von Tansania
Der Süden ist deutlich weniger besucht, bietet aber riesige Wildnisgebiete.
Nyerere National Park
Früher Teil des berühmten Selous-Wildreservats.
Highlights:
einer der größten Nationalparks Afrikas
Bootssafaris auf dem Rufiji-Fluss
große Elefantenpopulation
Ruaha National Park
Ein Geheimtipp für erfahrene Safari-Reisende.
Besonderheiten:
riesige Löwenpopulation
wenig Tourismus
dramatische Landschaften
Viele Safari-Fans halten Ruaha für einen der besten Parks Afrikas.
Mikumi National Park
Dieser Park liegt relativ nahe bei Dar es Salaam.
Highlights:
große Tierherden
gute Chancen auf Löwen
leicht erreichbar
Nationalparks im Westen
Der Westen von Tansania ist besonders bekannt für seine Primaten.
Gombe Stream National Park
Dieser kleine Park wurde weltberühmt durch die Forschungen von Jane Goodall.
Besonderheiten:
Schimpansen-Beobachtung
Regenwaldlandschaft
Lage am Tanganjikasee
Mahale Mountains National Park
Einer der abgelegensten und schönsten Parks Afrikas.
Highlights:
große Schimpansenpopulation
Bergregenwald
weiße Strände am Tanganjikasee
Weniger bekannte Nationalparks (Geheimtipps)
Diese Parks werden selten besucht, bieten aber beeindruckende Natur.
Mkomazi National Park
Der Mkomazi Nationalpark zählt zu den am wenigsten besuchten Parks Tansanias. Besonders bekannt ist er für seine erfolgreichen Schutzprogramme für Spitzmaulnashörner und Afrikanische Wildhunde. Durch die Lage am Fuße des Kilimandscharo bietet der Park zudem einige der schönsten Landschaften Nordtansanias.
Besonderheiten:
Afrikanische Wildhunde
Blick auf den Mount Kilimanjaro
Saadani National Park
Der einzige Nationalpark in Ostafrika, der direkt am Meer liegt.
Highlights:
Safari + Strand
Elefanten nahe der Küste
Bootssafaris
Katavi National Park
Einer der wildesten Parks Afrikas.
Besonderheiten:
riesige Büffelherden
viele Flusspferde
extrem wenige Besucher
Welche Nationalparks solltest du besuchen?
Die Wahl des richtigen Nationalparks hängt vor allem davon ab, welche Art von Safari du erleben möchtest.
Für Erstbesucher
Wenn du zum ersten Mal nach Tansania reist, empfehlen sich:
Serengeti National Park
Ngorongoro Crater
Tarangire National Park
Diese Parks gehören zur klassischen Northern Safari Circuit und bieten hervorragende Chancen auf Löwen, Elefanten, Giraffen und viele weitere Wildtiere.
Für Reisende abseits der klassischen Routen
Wer weniger Besucher und mehr Wildnis sucht, sollte einen Blick auf folgende Parks werfen:
Ruaha National Park
Katavi National Park
Nyerere National Park
Mkomazi National Park
Hier stehen oft nicht die Anzahl der Fahrzeuge, sondern das Naturerlebnis im Mittelpunkt.
Für besondere Tiererlebnisse
Mkomazi National Park – Nashörner und Afrikanische Wildhunde
Gombe Stream National Park – Schimpansen in freier Wildbahn
Mahale Mountains National Park – Schimpansen vor spektakulärer Kulisse am Tanganjikasee
Für Safari und Strand
Der Saadani National Park ist der einzige Nationalpark in Ostafrika, der direkt an den Indischen Ozean grenzt. Hier lassen sich Tierbeobachtungen und Strandaufenthalte auf einzigartige Weise kombinieren.
Fazit
Von der weltberühmten Serengeti über den Ngorongoro-Krater bis zu abgelegenen Wildnisgebieten wie Ruaha, Katavi oder Mkomazi bietet Tansania eine außergewöhnliche Vielfalt an Nationalparks.
Ob klassische Safari, Schimpansen-Trekking, Nashornbeobachtung oder Safari am Meer – für jeden Reisestil gibt es den passenden Nationalpark. Wer Tansania bereist, entdeckt nicht nur Tiere, sondern einige der beeindruckendsten Landschaften Afrikas.





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